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Arten
Es gibt sehr viele Stilrichtungen des Techno. Deshalb habe ich die bekanntesten in Deutschland hier einmal gesammelt und eine kurze Zusammenfassung der Merkmale dieser Stilrichtung gemacht:
Als erstes natürlich Techno oder auch Tekkno, der in den 80er Jahren entstanden ist. Sein Merkmal ist eigentlich nur die 4/4 Basslinie. Ab und zu ist auch eine Computerstimme zu hören. Der Unterschied zwischen Techno und Tekkno ist, dass Tekkno ein härterer Stil ist.
Gabber oder auch Hardcore
entstand 1991 und ist bei bis zu 250 BPM der schnellste und härteste Techno-Stil den es gibt. Rave ist fast genauso schnell und hart wie Hardcore. Die Geschwindigkeit ist hierbei 150 bis 180 Bpm und entstand 1992
Acid
gibt es schon seid den 80er Jahren. Man versucht in dieser Musik, den Hörer in einen hypnotischen Zustand zu bringen.
Trance
ist eine am weichem Pol des Techno angesiedelte Stilrichtung. Sie zeichnet sich durch geloopte, weiche Flächen, softe Beats bei einer Geschwindigkeit von 90 - 140 Bpm und trällernden Melodien aus. Genau aus diesem Grund hörte auf einnmal eine breite Masse Trance.
Doch Trance ist am Anfang schnell in Verruf geraten. Man sagte damals, dass diese Musik die Hörer zu Weicheiern mache. Doch davon ließen sich die Trance Hörer nicht einschüchtern, so dass noch heute sehr viele Menschen Trance hören. Doch Trance hat sich
von Zeit zu Zeit verändert, so dass man heute unter Trance meist gecoverte Musik versteht. Sie soll entspannend wirken und auch zum Tanzen anregen. Trance ist die beste elektrische Tanzmusik. Zum Covern werden in letzter Zeit oft Hits aus den 80er Jahren verwendet. Trance hat
damit auch eine besondere Eigenschaft für einen Techno-Stil: Denn er besitzt Gesang. Entweder wird die Originalstimme gesampled oder der DJ lässt den Gesangspart von einem meist nicht bekannten Sänger nachsingen. Das Wichtige ist hierbei auch, dass der Sänger nicht
als Interpret angegeben wird, sonder immer nur der DJ und das ist somit ein großer Unterschied zum Pop oder HipHop, bei dem nicht der Produzent, sondern der Sänger vermarktet wird.
Ambient
enstand schon in den 70er Jahren. Sie ist eine ruhige Stilrichtung.
House
ist eine Wiederentdeckung alter Musik aus den 60ern Jahren. Sie ist in dem "Club Warehouse" in Chicago neu kreiert worden. Am Anfang waren die ersten DJ's Schwarze. Sie kreierten Dancemix-Produktionen aus vorliegenden Plattenveröffentlichungen. Den Namen House hat er deshalb, weil die ersten DJ’s diese Musik-Mixturen zu Hause auf Band zusammenschnitten. Doch schnell begannen andere DJ’s eigenständige Studioproduktionen.
Das Ergebnis war eine Mixtur aus Disco-Sound, Synthesizer-Musik, lateinamerikanischer Salsa-Musik und einem Drum-Machine-Rhythmus. Seinen Reiz bezieht House insbesondere aus der außerordentlich raffinierten Mischtechnik, mit der die simplen Grundbestandteile immer wieder neu zusammengefügt und zu Titeln von zehn bis fünfzehn Minuten Länge montiert werden. Damit hebt sie sich stark von HipHop, Pop oder Rock ab, da es
dort üblich ist Lieder zwischen 3 und 4 Minuten zu machen. Als House 1988 nach Europa kam, splittete sich House in Ambient-House, Deep House, Freestyle-House, Garage-House, Hip-House und Hit-House auf. Am liebsten war in Europa aber zunächst der Acid-House. In der Techno- und House-Szene wird gesagt, dass Techno und House nichts miteinander zutun hätten, da die Kults von Techno und die des House sehr unterschiedlich sind.
Die meisten Hörer von House schauen, ob man sich richtig kleidet und auch die Schwulen-Szene ist hier ausgeprägt.
Breakbeat oder Jungel
entstand 1993 und besteht aus schnelle aufeinander folgenden Hi-Hat-Schlägen verbunden mit unrhythmischen Bassdrums. Meistens findet man im Breakbeat auch Sprechgesang, was für Techno jedoch eher untypisch ist.
Goa
hat eine Geschwindigkeit von 130 - 150 BPM. Es hat viele Elemente aus dem Trance. Es ist zum Tanzen und Chillen eine sehr gute Stilrichtung.
Drum’N’Bass
gibt es seit 1994 und besteht im Allgemeinen aus einer nicht durchgehenden Basslinie und unterbrochenen Rhythmen. Der Gesang ist aus dem Reggae.
Progressiv
hat eine Geschwindigkeit von 130 - 180 BPM. Im Progressiv spielt der Bass die Hauptrolle. Es ist eine harte, eintöige und geloopte Stilart. Sie hat wenig Melodie und ist sehr eintönig.
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