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Drogen
Kommen wir nun zum Thema Drogen.
Drogen sind in der Techno Szene sehr verbreitet. Ich habe hier die drei gefährlichsten Drogen aufgelistet und erkläre, wie sie entstanden sind und was für Auswirkungen die einzelnen Drogen haben.
Ecstasy
Ecstasy oder auch MDMA wurde 1914 von der Firma Merck in Darmstadt entdeckt und patentiert. Ecstasy erreichte aber nie die Popularität von Hasch oder LSD. Der große Boom kam erst in Verbindung mit Techno und dem "Summer of Love" Ende der 80er Jahre.
Aus den USA waren die kleinen bunten Pillen über Ibiza nach Europa gekommen und die Begeisterung in den Discos war groß. Die Horrormeldungen in der Presse hatten allerdings schon 1985 zum Verbot der Droge in den USA geführt und auch in Deutschland ist Ecstasy seit 1986 illegal. Die Wirkungen von Ecstasy setzen nach ca. 30 Minuten ein. Man beginnt sich
gut zu fühlen, man wird ruhig und offen gegenüber Anderen. Ecstasy kann dazu führen, dass man mehr man selbst ist als sonst. Es bewirkt ein gesteigertes Selbstvertrauen und entfesselt den Umgang mit Freunden. Auf Partys
fällt es leichter ,Kontakt mit anderen zu aufzunehmen. Das Mitteilungsbedürfnis steigert sich und man fühlt sich von Anderen akzeptiert. Außerdem kann man beim Tanzen völlig aus sich herausgehen, Musik und Lichteffekte werden viel intensiver erlebt.
Die Nebenwirkungen von Ecstasy sind Muskelkrämpfe, Übelkeit, Desorientierung, verändertes Zeitgefühl und Schwitzen.
Die Nachwirkungen sind Antriebslosigkeit, Depressionen, Müdigkeit,Sprach- und auch Gedächtnisstörungen.
LSD
LSD kam mit der Drogenwelle in den USA gegen Ende der 50er Jahre auf. Die entstehende Hippieszene, deren Lebensweise eng mit bewusstseinsverändernden Substanzen verbunden war, wurde zusehends zu einem gesellschaftlichen Problem. Die Folge war das Verbot von LSD im Jahre 1967. In den 70er Jahren verlor LSD an Popularität und wurde dann schließlich von anderen Drogen abgelöst. Erst mit dem Aufkommen des Technos in den 80er Jahren wurde LSD wieder häufiger benutzt.
Die Wirkungen des LSD setzen nach ca. zwanzig Minuten bis einer Stunde ein. Sie rufen dann folgende Empfindungen auf: Metallischen Geschmack, die Pupillen erweitern sich, es kribbelt in Armen und Beinen, es kommt zu leichtem körperlichen Unbehagen und Anspannung, des Weiteren zu häufigem Schlucken.
Allerdings gibt es auch psychische Auswirkungen. Dazu gehören folgende Sinneswahrnehmungen: die Raum und Zeit-Wahrnehmung verändert sich, Halluzinationen bei offenen und geschlossenen Augen, starke Stimmungsschwankungen, Erinnerungs- und Gedächtnisleistung wird verstärkt, Egoverlust, stark ausgeprägter Einfühlsamkeit und Interesse an philosophischen und religiösen Fragen.
Die Gefahren des LSD-Konsums können schwere Verwirrtheitszustände sein, die in einigen Fällen depressiven Anfällen gleichen. Im depressiven Zustand sind Selbstmordversuche oder psychische Zusammenbrüche möglich -ausgelöst durch Angstzustände, Schreckensvisionen oder dem Gefühl wahnsinnig zu werden.
Speed
Die Wirkung von Speed ist eher körperlicher Art und damit mit LSD oder Ecstasy kaum zu vergleichen. Als erstes erwartet euch ein netter Kick, weiter geht es mit dem Gefühl "unter Strom zu stehen". Für die nächsten paar Stunden ist man mit einem enormen Tatendrang versehen. In Verbindung mit Ecstasy bedeutet das eine nicht enden wollende Party. Auch zum Aufräumen und anderen körperlichen
Arbeiten ist es optimal.
Speed ist von den auf diesen Seiten behandelten Drogen die wohl körperlich schädlichste. Berichtet wird von Zahnfleischrückgang, späterer Zahnausfall, Antriebslosigkeit, Paranoia, schizophrene Wahnvorstellungen, massiven Schlafstörungen, Gewichtsproblemen, Gehirnschäden und einer tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderung zum Negativen. In Extremfällen führt der andauernde Konsum zu einem körperlichen und geistigen Zusammenbruch, der durch Überdosierung
mit tödlichem Herz-Kreislauf-Versagen enden kann.
Ihr seht also, es ist besser von Drogen die Finger zu lassen!
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